3 Nominierungen für den Hubert-Sielecki-Preis 2015

(c) Stefanie Weberhofer

Wir freuen uns sehr, dass heuer drei unserer Mitglieder für den Hubert Sielecki Preis nominiert sind.
Cana Bilir-Meier mit Semra Ertan
Viktoria Schmid mit It’s a dance
Stefanie Weberhofer mit Aufgelöst

Cana Bilir-Meier portraitiert in ihrem Wettbewerbsfilm die deutsch-türkische Dichterin Semra Ertan, die sich 1982 als Zeichen gegen den Rassismus selbst verbrannte.

Mit Szenenfragmenten aus einer 90er-Jahre Coming-of-Age-Fernsehsehrie legt Viktoria Schmid die stereotype Inszenierung jugendlicher Identitätssuche offen. Herrlich grellbunte, aus abgebrochenen Downloads resultierende Pixelstafetten zersetzen das Videobild – sowohl Ton als auch Narration befindet sich im Zustand fortschreitender (Selbst-)Auflösung.

Bei Stefanie Weberhofers Beitrag tritt das Leben von Film an sich in den Vordergrund. Das verwendete16mm-Filmmaterial muss die, zuvor durch ein Mikroskop abgefilmten Prozesse, nun selbst durchleben.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeikommt!
Dienstag, 19. Mai 2015
19:00 Uhr
Stadtkino im Künstlerhaus,
freier Eintritt


spätere Anmerkung: der Preis für besten Poetry-Film gestiftet von Linda Christanell ging an Cana Bilir-Meier für ihren Film Semra Ertan. Wir gratulieren und freuen uns mit.

Facebook-Event
Hubert Sielecki Preis

Josephine Ahnelt bei den Vienna Independent Shorts



(c) Josephine Ahnelt
 
CinemaSessionsLive: Philipp Quehenberger & Josephine Ahnelt

, METRO Kinokulturhaus 75 min

Er zählt seit vielen Jahren zu den versiertesten Musikern in Österreich. Und sie hat schon in jungen Jahren einige Filme von zeitloser Schönheit geschaffen. Bei den CinemaSessions, der Stummfilm-Vertonungsreihe des Filmarchiv Austria in Kooperation mit VIS, treffen Philipp Quehenberger und Josephine Ahnelt erstmals aufeinander. Beider Werk zeichnet sich durch künstlerische Spontanität in Verbindung mit handwerklichem Perfektionismus aus, das sich nicht an strikte Genregrenzen hält oder leicht einordnen lässt. Quehenberger erhob in seiner Laufbahn Hardcore, Metal, Jazz und Elektronik zu seiner Spielwiese, Ahnelt dreht vorwiegend mit Super-8-Material und verarbeitet ihre subtil-poetischen Bilder von meist jugendlichen Lebenswelten und Sehnsuchtsorten anschließend selbst. Beiden KünstlerInnen ist ein unverkennbarer Stil zu eigen – entsprechend darf man sich auf die Live-Vertonung, eine stumme Weltpremiere Ahnelts und das anschließende Solo-Konzert Quehenbergers freuen.

In Kooperation mit dem Filmarchiv Austria

aktuelle Veranstaltungstipps

(c) Viktoria Schmid

aktuelle Veranstaltungstipps für Freunde des analogen Films

Auch heuer ging die Diagonale - das Festival des Österreichischen Films - in Graz wieder zu Ende und auch heuer waren unsere Mitglieder mit ihren Beiträgen stark vertreten. Nadine Taschlers Bildgestaltung konnte sich im Kurzspielfilm Tödliche Identität sehen lassen, Josephine Ahnelts Kameraarbeit war in Johannes Hammels Buildings zu bewundern und die Preisträgerin des letzten Jahres Antoinette Zwirchmayer war mit ihrer neuen Arbeit House and Universe im Programm des innovativen Films vertreten. House and Universe wird heuer auch noch international zu sehen sein  so zB beim renommierten Kurzfilmfestival in Oberhausen oder dem IndieLisboa in Portugal.

Nun steht das Crossing Europe steht vor der Tür und wir empfehlen euch dort die Filminstallation von Viktoria Schmid The clouds are not like either one - they do not keep one form forever zu besuchen. Täglich ab dem 23.04. bis zum 28.04. von 20:00 bis 23:00 im voestalpine open space.

Weiter geht's im Museumsquartier Wien, wo die Dauerausstellung unseres neuen Mitglieds Madi Piller Film on Film bis Ende Mai läuft. Wir empfehlen euch den Talk am 29.04 um 18:30 im quartier21.

Und wer noch immer nicht genug von analogen Projektionen hat (wir verstehen das), dem sei das hoerthoert-Festival geraten. The Strangers erwarten euch dort mit einer Performance inkl. Filmprojektoren, Tenor-Saxophon und wilder Elektronik. 

Da soll noch einer sagen, dass analoger Film gestorben ist! Keep it alive! filmkoop wien.

(c) Madi Piller

open screening session


Video meets Film

Am 29. April 2015 findet in unserem Vorführraum ein Screening mit anschließendem Produktionstreffen statt. Alles ist erlaubt: 16mm, Super8 oder digitale Videos. Wer die Chance nutzen will und seinen Film auf großer Leinwand sehen will, kann diesen unter kino5vienna@gmail.com einreichen. Nach dem Screening werden in lockerer Atmosphäre Filme, die im entstehen sind gepitcht und mögliche Positionen besetzt. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit Kino5.

https://www.facebook.com/events/737182006395754/

neuer Vorführraum



Hier gibt's die Fotos vom Screening der KollegInnen aus Zagreb in unserem neuen Vorführraum. Es war es sehr lustiger und interessanter Abend und wir freuen uns auf die kommenden Filmscreenings in unserem Räumlichkeiten im Jahr 2015!








Screening des Klubvizija SC, Zagreb


Ein Abend voll neuer Filme aus dem unabhängigen Labor Klubvizija SC in Zagreb

Die Viennale muss wie jedes Jahr leider ein Ende finden, aber begeisterte Freunde des analogen Films müssen nicht lange auf zukünftige Projektionen warten.
Die filmkoop wien präsentiert am 14. November ab 19:00 Uhr in ihren Räumlichkeiten ein Programm gefüllt mit neuen Arbeiten aus dem unabhängigen Filmlabor Klubvizija SC in Zagreb. Die ausgewählten Werke werden dabei einen charakteristischen Zugang von Experimental- und Do-It-Yourself-Film begünstigen. Die Haptik des Materials wird uns dabei in eine hypnotische Welt begleiten, welche uns die visuellen Informationen emotionalisieren lassen.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euch.

Wickenburggasse 15/3/1b, 1080 Wien - 14th November - 7 pm

Klubvizija SC

Workshops am YOUKI International Youth Film Festival


Im Rahmen des YOUKI International Youth Film Festivals werden Olena Newkryta und Viktoria Schmid den TeilnehmerInnen einen experimentellen Umgang mit analogen Filmmaterial lehren.

Im Vermittlungsprogramm der 'filmkoop wien' lernen die TeilnehmerInnen die Praxis des so genannten „handmade-film" kennen. In verschiedenen Stationen können die SchülerInnen das 16mm-Filmmaterial per Hand bemalen, zerschneiden, einfärben, bearbeiten. Der direkte, kreative Kontakt mit dem Filmmaterial zeigt spielerisch auf, wie Film durch eine Serie von Einzelbildern entsteht.
Als Einleitung wird zuvor, anhand einiger Filmbeispiele, ein Blick auf die Geschichte des Mediums Film geworfen und eine theoretische Grundlage für die praktische Arbeit geschaffen. Der experimentelle Umgang mit dem analogen Filmmaterial soll den SchülerInnen die unterschiedlichen Facetten des Filmemachens aufzeigen. Am Ende des Kurses werden die bearbeiteten Filmstreifen zu einem gemeinschaftlich erstellten Experimentalfilm zusammengefügt, der im Rahmen der YOUKI projiziert wird.

Mit: Olena Newkryta & Viktoria Schmid
Dauer:
4 Stunden
Alter: empfohlen ab 10 Jahren
Freiwilliger Unkostenbeitrag: 4 Euro pro SchülerIn

Termin:
Wahlweise 19., 20. oder 21. November 2014, nachmittags oder vormittags

Ort:
Medien Kultur Haus – Programmkino, Pollheimerstraße 17, 4600 Wels
Anmeldung: Elisabeth Zach | e.zach(a)medienkulturhaus.at

 

 



Home Movie Day 2014


Experimentelles Programm der filmkoop wien beim Home Movie Day 2014

Mit dem Aufkommen von Schmalfilmformaten in den frühen 1920er Jahren etablierte sich das Hobby-Filmen als eigenständige und weit verbreitete kulturelle Praxis. Die von Privatpersonen gedrehten Filme gelten heute aufgrund ihres Inhalts als wichtiges Element des visuellen Gedächtnisses. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung verschwinden die Schmalfilmformate und die veralteten Videoformate aus dem öffentlichen Bewusstsein. Die Abspielgeräte werden obsolet, und Filmrollen und Videos sind oft von der Zersetzung bedroht.
 
Am 18. Oktober organisiert das Filmmuseum gemeinsam mit seinen Partnern, wie der filmkoop wien bereits zum fünften Mal eine ganztägige Veranstaltung zum internationalen Home Movie Day.
Ab 21:00 Uhr stellen die FilmemacherInnen der filmkoop wien experimentelle Stadtansichten auf Super 8- und 16mm-Film vor. Kuratiert wird das Programm von Christian Kurz und Alina Tretinjak.

Veranstaltungsort:


Österreichische Mediathek im Marchettischlössl
Gumpendorfer Straße 95, 2. Stock, 1060 Wien

filmmuseum.at
international home movie day



5 Jahre filmkoop wien - Cinema Next Screening



Wir feiern unseren 5. Geburtstag!

Im Rahmen eines Cinema Next Specials zeigen wir ausgewählte analoge Arbeiten gemeinsam mit den digitalen Werken von Manuel Knapp und Rainer Kohlberger, deren Arbeiten ausschließlich am Computer generiert werden.

Auch wenn manche Filme als klar analog oder digital bestimmbar sind, macht dieses Programm die Frage nach dem Material hoffentlich vergessen – und feiert um so mehr die Antwort: Analoge und digitale Denk- und Arbeitsweisen können gänzlich andere Bilder und eine dem Bild-Erzeugungsapparat immanente Ästhetik generieren – damit erweitern sie aber die ihr fremde Bildwelt um die jeweils eigene. Am Ende des Programms soll sich weder das Analoge noch das Digitale durchgesetzt haben, sondern: Film.

Sensationen im Zerfall (40 min)
“accelerated lines~” von Manuel Knapp, 2005, 5:20 min
“film still” von Olena Newkryta und Nana Thurner, 2013, 6:30 min
“White Light / White Heat” von Rainer Kohlberger, 2011, 7 min
“ACHTUNG / HALLO 35″ von Viktoria Schmid, 2010, 2:30 min
“Gelöst” von Stefanie Weberhofer, 2014, 2 min
“visibility of interim~” von Manuel Knapp, 2007, 14 min


Licht–Körper (40 min)
“Bolex Mon Amour” von Daniela Zahlner, 2011, 3 min
“Parallele” von Cana Bilir-Meier, 2014, 3 min
“Untitled” von Antoinette Zwirchmayr, 2012, 2 min
“humming, fast and slow” von Rainer Kohlberger, 2013, 9 min
“Alice through the mirror” von Alina Tretinjak, 2014, 2:20 min
“stroboscopic noise~” von Manuel Knapp, 2009, 10 min
“Nadine und Caroline” von Nadine Taschler, 2008, 3 min
“Tic Tac” von Josephine Ahnelt, 2011, 2:40 min

Im Anschluss Gespräch mit den FilmemacherInnen (ca. 45 min)
Eintritt frei!


Cinema Next
Stadtkino Wien
Manuel Knapp
Rainer Kohlberger

Screening of FRENKEL DEFECTS Edition II - 1st October



 
Screenshot from 26 Pulse Wrought by Andrew Busti

We are happy to anounce, that the artist Kevin Rice from Process Reversal is coming to filmkoop wien to show the program FRENKEL DEFECTS Edition II.

Originating from Denver, Colorado, Kevin Rice is a ‘film archivist’ whose practice focuses on the study of photochemical theories, the development of lab resources for filmmakers, and the documentation of various darkroom odysseys on motion picture film.

He has taught and screened work at several artist-run film labs including no.w.here London, l’abominable Paris, Klubvizija Zagreb, Laborberlin and is finally coming to filmkoop wien.

Frenkel Defects is an interstitial exploration of imperfection as documented through the celluloid-specific works of artist run film labs across the world. In this second edition, recent works from several North American film collectives and organizations will be featured, including Double Negative, Process Reversal, LOMAA, The Handmade Film Institute, Sight Unseen and more...


 
 1st October 2014 - 8pm - filmkoop wien - free entry
we are happy to meet you there